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Unique Content: Die Besten Tipps, Teil 1

13/10/2011 um 00:33 Uhr | Blog, Content, Google | Andreas

google_talk„Unique Content“ sind ein paar der Zauberwörter, die Blogger manchmal erschauern lassen und die Google-Bots jubeln lässt. Dieser „Einmalige Inhalt“ wird im besonderen von Suchmaschinen sehr geschätzt, weil es eben im Idealfall nur ein Ergebnis für eine Suche gibt. Diese kleine Serie soll euch Hilfen an die Hand geben, wie eure Inhalte noch besser von Suchmaschinen gewertet werden können und euch den Trust geben, der für Blogger so wichtig ist. Die Serie startet mit den „Kommentaren“ und warum die wahres Gold für ein Blog sind …

Gewöhnlich schreiben Blogger, weil sie was zu sagen haben und ihre Sicht der Dinge anderen mitteilen wollen. In den Anfangszeiten der Bloggerei war das alles nicht so kommerziell ausgerichtet, wie es heutzutage ist. Jemand schreibt was, andere lesen es und tun das, was der Autor erwartet: Die Leser schreiben Kommentare dazu!
Der Artikel kann sofort ausdiskutiert werden und jeder darf seine eigene Meinung zum Thema verfassen. Das ist die geniale Grund-Idee eines Blog-Artikels. Und das ist auch das Beste, was einem Blog passieren kann. In der heutigen Zeit geht dieses „teilen“ von Meinungen leider unter und Leser schreiben lieber selbst einen Artikel über das gleiche Thema, als kurz mal 2-3 Sätze zum ursprünglichen Artikel beizutragen. Das Ergebnis ist, das die Suchergebnisse „verwässert“ werden und Google nicht mehr beurteilen kann, welcher Artikel denn nun der bessere ist.

Was kannst du als „Unique Blogger“ dagegen machen?

Nun, erstmal nichts. Wenn ein Leser deine Idee klaut, ist das zwar eine Sauerei, aber ändern kannst du es nicht. Aber du kannst deinen Artikel besser machen über Kommentare. Ein Artikel sollte nicht nur platte News hergeben, er sollte auch deine persönliche Meinung zu dem Thema enthalten, er sollte Fragen an den Leser beinhalten, auch mal polarisieren und so zur Interaktion auffordern. Wenn ein Leser deinen Artikel mag, wird er auch auf Fragen reagieren und das über einen Kommentar kund tun.

Und das bringt deinen Artikel wieder nach vorne in den Suchergebnissen, denn Google liebt „deine“ Leser und das, was sie schreiben. Freigegebene Kommentare in Blogs sind der Beste Unique Content, den du dir wünschen kannst!

Diese Kommentare wurden von echten Menschen erstellt, die auf einen interessanten Artikel eines anderen Menschen reagieren. Wer sich ein wenig Zeit nimmt, und im Internet Artikel recherchiert, wird feststellen, das Artikel mit vielen Kommentaren immer vor denen stehen, die wenig oder gar keine haben. Nennen wir es mal etwas nostalgisch angehaucht „Blogger-Love“. Aber genau die braucht man, um sich abzuheben, sich absolut einzigartigen Content auf die Seite zu holen und Google damit eindeutig zu sagen, das dein Artikel am besten zu den Suchergebnissen passt.

Du möchtest gerne Kommentare? Dann mach‘ den Anfang, geh auf andere Blogs und kommentiere Artikel, die dich interessieren. Nicht wild drauf los kommentieren wie „Toller Artikel, mehr davon“, sondern spezifisch. Übe Kritik, wenn nötig und bedanke dich für ein Tutorial, was du sonst nirgends so gut gefunden hast. Am Ende wird der Autor mal auf deiner Seite landen und auch kommentieren. Geben und Nehmen. Google liebt das und ich auch.

Wie steht es mit Kommentaren in deinem Blog? Bist du zufrieden mit dem so wichtigen und nützlichen Feedback? Geben deine Artikel die Möglichkeit her, zu kommentieren? Darf man bei dir überhaupt kommentieren?

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14 Kommentare bei “Unique Content: Die Besten Tipps, Teil 1

  • Hi,
    ich habe viel recerchiert zum Thema, Blogpromotion, SEO und co. Mitlerweile schätze ich mich schon als Semi-Pro ein und investier viel zu viel Zeit in meinen Blog. Die Besucherzahlen sind in Ordnung, die Sichtbarkeit bei Google in meinen gewünschten Suchbegriffen ist gut bis sehr gut. Aber das mit der Interaktion bekomme ich nicht hin 🙂

    An Aktionen nehmen zu wenig Leute teil, Kommentare werden zu wenig verfasst. Vielleicht polarisiere ich nicht genug, aber ich versuche immer meine eigene Meinung einzubringen, den User interessanten Content zu liefern, den es wo anders vielleicht nicht gibt und die Kommentare sind sogar doFollow.

    Ich hoffe, ich komme noch irgend wann einmal hinter das Geheimnis und kann davon berichten.

    MFG
    Robert

  • Hallo Robert,
    man erkennt, das du dir viel Mühe mit deinem Blog gibts und im Kern auch ein Problem mit Kommentaren hast. Ich bin ehrlich auch etwas überfragt, warum die Leser immer weniger kommentieren und will hier auch nicht mit sowas wie „Linkgeiz“ kommen. Vor ein paar Jahren wurde vielfach mehr kommentiert. Vielleicht liegt es an der Schwemme an Blogs der letzten Jahre. Heute schreiben 10 Blogs über das gleiche (besonders die Traffic-Blogger, die nur auf Pageviews aus sind) und da kommen die „wertvolleren“ Blogs meist nicht nach. Niemand kann 8-10 hochwertige Artikel am Tag schreiben. Aber nicht aufgeben, am Ende wird die Qualität wieder über die Masse siegen 🙂
    Grüsse
    Andreas

  • Hallo Andreas, hallo Robert – es gibt eine ganz einfache Erklärung warum weniger kommentiert wird: Die Aussage stimmt nicht! Und genau das ist auch die Antwort – es wird genauso viel, wenn nicht sogar noch mehr, kommentiert wie zu den guten alten Zeiten von Blogs. Nur halt nicht mehr so viel bei den Blogs sondern vermehrt auf vor allem Facebook.
    Trotzdem bekommt ein Thema immer noch fast so viele Kommentare bei den Blogs wie früher – aber halt auch nicht mehr auf einem Blog sondern auf Dutzenden, die sich halt mit dem gleichem Thema beschäftigen.
    Du, Andreas, hast zwar grunsätzlich Recht wenn Du schreibst „am Ende wird die Qualität wieder über die Masse siegen“ – aber Qualität wird halt nicht mehr nur durch gute Artikel definiert. Leider. Sondern u.a. auch, das ist gut für die guten Blogger: wer schrieb es zuerst – nur da muss man schon auch seinen Blog so einrichten das Google und Co das auch erfahren, das man der Erste war. Die Nachricht, wenn es z.B. ein aktuelles Thema ist, sollte einen Mehrwert haben – also nicht einfach nur die Infos drin stehen haben die woanders schon veröffentlicht worden sind. Auch das ist wieder positiv für die „guten“ Blogger. Aber auch Geschwindigkeit der Seite (inkl. Server), SEO-Freundlichkeit der Seite, Keyworddichte etc. spielen eine entscheidende Rolle. Und da haben die Blog-Spam-Profis definitiv die Nase vorn. Genauso wie der Backlinkaufbau. „Natürlich“ und „Organisch“ soll er sein – etwas was definitiv nicht funktioniert, da muss man schon nachhelfen. Pagerank ist egal, aber von Artikeln die ähnliche Inhalte haben, das ist wichtig und wertvoll. Nur bekomm erstmal nen Pingback von einem „Konkurrenz“-Artikel… und der ist dann auch gleich noch ein Link für die Konkurrenz… . Und auch da haben die kommerziellen Profis meist die Nase vorn, zum Einen weil sie sich untereinander ganz gezielt und abgesprochen verlinken und zum Anderen weil sie Presseportale, Artikelverzeichnisse etc. ganz gezielt nutzen. Und da, leider im Sinne der vernünftigen Blogger und der normalen Internetnutzer, diese Masse an Punkten gegenüber den 2 Anderen genannten leichter und sicherer zu bewerkstelligen ist und diese dann auch noch in der Summe wichtiger sind – bin ich mir nicht soooo sicher das sich die Qualität am Ende wirklich durchsetzen wird. Außer die Qualität übernimmt einige Techniken der Rein-Kommerziellen wenigsten in größeren Ansätzen… dann herrscht wieder ein Waffengleichstand und die Qualität ist der alleinige ausschlaggebende Grund – und DANN wird sich Qualität auch sicher wieder durchsetzen!

  • Hallo Horst,
    du hast natürlich recht wenn du sagst, es wird genausoviel oder mehr kommentiert. Aber eben nicht mehr im Blog, sondern auf Facebook oder Google+. Und da sehe ich ja die Probleme bei den kleineren Blogs: Sie verschenken wertvollen Content an die grossen Netzwerke, weil z.B. die FB-Comments-Box eingebunden wird und das eigene Kommentar-Form wird deaktiviert. Da wird also gezielt der „gute Content“ am Blog vorbei geschleust, denn weder die Anzahl der Kommentare noch deren Inhalte sind tatsächlich dem Artikel zuzuordnen. Für Tante Google hat dieser Artikel praktisch null Feedback und wird unwichtig.

    Mein Artikel geht genau das an. Lasst den Content auf eurer Seite und verschenkt das nicht an Andere! Postet eure Artikel auf Facebook und Google+, aber stellt die Kommentare auf den Seiten dazu ab. Baut euch einen Trichter, der Leute auf das Blog bringt und lasst euren Artikel nicht in irgendwelchen Timelines versickern. Und benutzt NICHT die FB-Comment-Box auf euren Seiten 🙂
    Grüsse
    Andreas

  • Auch wenn morgen ALLE Blogger die FB-Comment-Box weg machen würden – ich glaube nicht das sich wirklich viel ändern würde. Den viele User wollen das ihr Kommentar nicht nur (vielleicht) von irgendwem im Internet gelesen wird, sondern sie wollen sich (gerade) auch ihren Freunden/Bekannten mitteilen. Schaffst Du es also einen Leser mit einem Deiner Themen zu fesseln und die Person will sich mitteilen, dann kann sie das genauso in ihrem eigenen FB-Account. Vielleicht kann sie das in ihren Augen dort sogar besser – weil die Chance das sie dort für ihre Meinung Zustimmung bekommt deutlich größer ist als auf einen Kommentar in einem der vielen, vielen Blogs.
    Das ist aber ja auch gleizeitig eine Chance für den Blogger… den als Grundlage für diese FB-Diskussion gibts ja einen Link auf den Blog, meistens wenigstens. Und damit steigt der Bekanntheitsgrad des Blogs ja auch. Zwar nur ein paar Personen gegenüber, aber diese haben gleich ein relativ hohes Vertrauen in den Blog – weil sie eben nicht über Tante Google sondern Freund XY auf den Blog gekommen sind.
    Aber was die Contentbildung angeht – da gebe ich Dir zu 120% Recht. Nichts, aber auch gar nichts, von sich aus irgendwo auslagern. Weder zu FB noch zu DISQUS oder in ein Forum oder oder oder. Die Kommentare die richtig mit der Seite stehen gehören zum Artikel. Sie machen vielleicht die Keyword-Dichte kaputt, aber sie sind defintiv eine Erweiterung des Unique-Contents. Kein normaler Kommentar steht 2mal an gleicher Stelle – und sind es erst ein paar Kommentare, dann steht diese Kombination mit Sicherheit nirgendwo anders genauso da. Und das wiederum mag Tante Google mindestens genauso sehr wie viele Backlinks…

  • Da laufen Horst und ich ja ziemlich konform im grossen und Ganzen 🙂 Wer nicht auf die FB-Comments-Box verzichten kann oder will, sollte sich mal „Wordbooker“ als WP-Plugin ansehen. Ein sehr mächtiges Tool, das perfekt mit Facebook agiert und obendrein auch Facebook Kommentare auf den Blog holt und die in die Kommentar-Struktur einfügt.
    Das bietet die Möglichkeit, auf Facebook zu kommentieren und trotzdem den Content zurück zum Blog zu leiten. Ich gebe zu, ich bin da leicht Anti-FB. Aber die verdienen Geld mit deinem Content, mit deinen Daten und mit deinem Leben. Inakzeptabel.

  • Wow, da ist ja eine rege Diskussion entstanden, genau so wie du es wolltest. Aber du trägst ja auch fleißig dazu bei.

    Danke für den Input.

  • @Robert
    Danke, ja hab ich scheinbar. Das beweist aber auch, das es funktionieren kann, wenn man sich auch an der Diskussion beteiligt und Lesern die Möglichkeit gibt, mitzudiskutieren und Meinungen reflektieren lässt. So soll es sein 🙂

  • Danke Thomas für den Artikel. Gebe Dir bezüglich des Contens in allem Recht. Ein Thema zu behandeln das im Inhalt eimalig ist, kann man fast als unmögliches Unterfangen bezeichnen, dennoch versuchen wir „Blogger“ es mit jedem Artikel den wir neu schreiben ein jedes Mal auf das neue. Wie Du aber auch erwähnt hast, sind die meisten Blogs in der Zwischenzeit kommerziell ausgelegt , so das
    man sich ab und an fragt, ist der content auf ernst gemeinter Meinung oder auf Kommerz ausgelegt!?

  • Hallo Mirko,
    ich muss dich entäuschen 🙂 der Artikel ist von Andreas und nicht von mir. Wir versuchen die Tipps und Informationen aus 2 Köpfen zusammen zu tragen.
    Trotzdem ist es schön das der Artikel passt und auch Zuspruch von dir bekommt. Es ist sicher nicht einfach, doch glaube ich ein Artikel muss auch nicht einmalig sein, denn
    oft ist die Meinung oder die Ansicht und ganz besonders die art und Weise es zu vermitteln so unterschiedlich.
    Es lohnt sich auf jeden Fall der Versuch und auch dieses Thema ist sicherlich schon sehr oft im Internet vertreten.

    Mit den kommerziellen Blogs ist es so wie du sagst, es ist kaum noch zu erkennen. Was eineseits für den Autor spricht und dennoch Fragen aufwirft. Du den Boom an Bloggern die immer mehr
    meinen noch mehr verdienen zu müssen ( und es teilweise auch schaffen) wird die Informationsflut nicht weniger.

    Wir jedoch werden versuchen uns weiter mit den Infos abzusetzen und Unique Content anzustreben und zu liefern.
    Gruß
    Thomas

  • @Thomas
    Sorry, ich hatte leider zu spät gesehen, das der Artikel von Andreas war – somit Korrektur leider nicht mehr möglich.

    Die Einmaligkeit eines Artikels besteht in meinen Augen darin, das der Leser den Artikel von Anfang an liest, ohne dabei Müde zu werden – oder Textpassagen zu überlesen. Auf vielen Blog werde ich vom lesen schnell müde – weil ich mit vom Kern her selbe nicht immer angesprochen fühle. Wieder rum im Umkehrschluss, mache ich auf meinem Blog zu meist die gleichen Fehler und bin im Nachhinein immer wieder am änder und korrigieren.

    Ich denke ein jeder hat sein eigenes Rezept dafür und sollte sich nicht auf dem was er hat ausruhen, sondern weiter nach vorne schauen und seinem Hobby freien lauf lassen.

  • @Mirko
    Ist doch kein Thema Mirko 😉
    Das ist ein gutes Rezept schreiben können ohne das der Leser müde wird. Sowas ist eine Kunst und genau wie bei dir gelingt es nicht jedem immer.

    Den Leser ansprechen und sich seiner Meinung stellen, das gehört dazu und ist sehr wichtig. Was glaubst du denn wie oft ich vor meinem Monitor sitze und nichts schreibe und dann
    schreibe ich und schreibe ich. Wenn ich es dann lese änder ich meist alles wieder um den richtigen Weg und Stil zu finden.

    Solange es ein Hobby bleibt und ist fällt es einem leichter, doch wenn ein wenig Druck aufkommt brechen viele ein. Dann lasst uns alle mal unser Content Rezept kochen.
    Thomas

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