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Eine heile Welt bricht zusammen Triebtäter in der Nachbarschaft?

27/09/2009 um 18:59 Uhr | Blog, News, Medien | Thomas

Man kann es kaum in Worte fassen, nun ist man selbst betroffen aber hilflos und eigentlich auch mit der Situation ein wenig allein gelassen. Fakt ist, unser Gefühl hat sich bestätigt in unserer Nachbarschaft wohnt ein laut inoffiziellem Hinweis der Polizei, ein vorbelasteter Straftäter. Fakt ist mein Sohn 8 Jahre war bei Ihm, mehrmals und 3 andere Kinder auch. Wir wissen im Moment noch nicht was zu tun ist, außer die Nachbarsfamilien mit Kindern zu informieren. Denn ein weiterer Fakt ist, es waren auch andere Kinder bei Ihm laut Aussage meines Sohnes. Die Eltern sind jetzt informiert.

Vor einem Jahr hat meine Frau diesem Menschen verboten unseren Sohn in seine Wohnung zu lassen, wir dachten das Thema war vom Tisch. Nun hat er Ihn wieder reingelockt 5 Stunden lang. Unser Kleiner wollte gestern Mittag zu einem Freund, ein paar Strassen weiter, zum spielen. Als er 4 Stunden später nicht zurück war wollten wir Ihn dort abholen, weil wir einkaufen wollten. Leider war er dort nicht, auch nicht nur kurz. Bei anderen Freunden haben wir Ihn auch nicht gefunden, unsere Möglichkeiten Ihn zu finden waren ausgeschöpft. Blieb also nur noch der Anruf bei der Polizei, die sofort in den Krankenhäusern anrief und dann auch zu uns kam.

Sie wollten Streife fahren und noch ein paar Daten aufnehmen und ein Foto holen. In der Zeit waren andere Polizisten schon in der Umgebung auf Suche. Dann fiel uns der Mann aus der Nachbarschaft ein und unser mulmiges Gefühl was wir letztes Jahr hatten. Wir wollten gerade zu Ihm als unser Kleiner durch die Hintertür kam und ganz verwundert war das Polizei bei uns ist.

Als wir fragten wo er war, sagte er „bei seinem Freund, hab ich doch gesagt“ . In dem Moment wurde uns beiden ganz anders, weil uns in dem Moment klar wurde wo er war und unsere damaligen Gespräche mit Ihm nutzlos waren. Die Polizei ging zu Ihm aber er war anscheinend nicht Zuhause. Nach einer Personenüberprüfung über Funk stellte sich raus, das er ein polizeilich bekannter Straftäter ist. Unserem Kleinen ging es gut, er war nur PC dort spielen, sagt er und andere gehen ja auch da hin.

Wie geht man jetzt damit um, vom „präventivem Kastrieren“ bis „Warnschuss mit dem Luftgewehr“ zwischen die Augen geht einem da alles durch den Kopf. Wir haben die Rechtsanwaltshotline angerufen und gefragt ob wir Ihm einen „halte dich von unserem Sohn fern“ Brief zukommen lassen können. Nein das ginge nicht ohne Urteil bzw Strafanzeige. Die Polizei kann nichts tun, weil ( anscheinend oder noch ) nichts passiert ist.

Es fällt schwer dabei ruhig zu bleiben, aber wir mussten zu Ihm. Seine Schelle ging nicht ( die hat er immer aus ), also bei der Nachbarin geschellt. Sie machte auf und klopfte bei Ihm. Er machte auf und los ging das klar stellen und schreien mit einem Gefühl im Bauch, zwischen zuschlagen müssen, umhauen und ruhig bleiben. Seine Gelassenheit lud förmlich zu anderen Maßnahmen ein.
Morgen müssen wir noch zum Kindergarten um die Ecke, die Leiterin sollte auch erfahren das dort nebenan ein Mensch wohnt, für den die Aussicht aus dem Fenster möglicherweise als „Wohnen mit Meerblick“ zu bezeichnen ist und der Kontakt zu den Kids, so wie er sagt über seinen Garten erfolgt.

Es fällt mir schwer neutral zu schreiben, bei allem anderen würde ich mich straffällig machen. Fakt ist, sollte mein Sohn nur eine Andeutung machen ..Würde sich mein Schreibstil möglicherweise in Richtung…. „Ankündigung einer Straftat“…ändern. Kontakt von Fachkundigen und Presse ist ausdrücklich erwünscht.

Als dieser Gastartikel mich erreicht hat war ich sehr geschockt und das sicher zu Recht, da auch ich Vater bin und dass sich niemand sicher sein kann haben wir gerade gelesen. Damit keine Hexenjagd beginnt ist er anonym verfasst, welches zum Schutz der Kinder und Nachbarschaft beitragen soll. Direkte Anfragen und Kontakt werde ich nur über Mail weitergeben, in denen sich die Person eindeutig zu erkennen gibt incl. Telefonnummer. Eine Diskussion auf dem Blog ist wie immer erwünscht.

Ich wünsche nur dass sich alles zur Sicherheit unserer Kinder entwickelt.

Vielen dank für euer Interesse.
Thomas

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22 Kommentare bei “Eine heile Welt bricht zusammen Triebtäter in der Nachbarschaft?

  • Das ist unglaublich und unerhört!!! nicht nur dass man in direkter umgebung evtl. einen triebtäter wohnen hat, allein diese vorstellung bringt einen schon um den verstand. nein, allein die tatsache, dass die polizei trotz wie du sagst konkreter bekannter vorfälle dieser art nichts machen kann, bis bzw. weil noch nichts“schlimmeres“ passiert ist. das würde in aller deutlichkeit bedeuten, dass so ein mensch den kindern erst etwas schreckliches antun muss, dies auch noch bewiesen sein muss und erst dann kann man rechtliche schritte einleiten. das gibts doch gar nicht so was!!!! das einem normal verlangtem elternteil da unschöne und rechtswidrige sachen einfallen, ist sehr gut nachzuvollziehen. leider wird man wahrscheinlich einfach für das äußern dieser gedanken dann schon strafrechtlich belangt. dieses rechtssystem ist nicht zu verstehen.

    wie und wieso kommt ein erwachsener alleinstehender mann auf die idee, ein kind für 5 stunden allein in seine wohnung zu lassen? das ist doch nicht normal. zumal er ja von der mutter schon vorher gebeten wurde, dies zu unterlassen.

    man darf ihm nicht verbieten, das kind mit in seine wohnung zu nehmen. da kann man sich doch nur an den kopf packen. es ist verboten, mit seinem eigenen kind für 10 minuten in die raucherecke eines cafes zu gehen, aber wildfremden kerlen kann man nicht verbieten, fremde kinder mit in die wohnung zu nehmen. spinn ich denn, entweder ist da bei mir ein völliger betriebssystemausfall im hirn oder bei denen, die sich so eine kranke rechtsprechung ausdenken.

    mann, das macht mich grad ziemlich sauer und ich bin froh, dass ich bisher nicht in der situation war, entscheiden zu müssen, ob ich ihm direkt die eXXr abreisse oder auf die richter warte, ob sie evtl. eine möglichkeit finden ihn zu bestrafen.

    ich hoffe, dass er dem jungen nichts angetan hat, auch wenn dann strafrechtlich nichts zu machen ist. trotzdem würde ich im erlaubten rahmen alle möglichkeiten ausschöpfen, diesen vorfall publik zu machen, damit andere gewarnt sind und er so etwas nicht wiederholen kann.

    suse

  • Oh mein Gott, das ist furchtbar – vor allem, dass hier in dieser Sache nichts getan wird. Muss denn wirklich erst eine Straftat geschehen sein, um eingreifen zu können?? Dies kann und will ich nicht nachvollziehen!!

  • Echt schwieriges Thema… und echt auch schwierig darüber neutral zu schreiben, wie ich finde =/

    Selbst ich hätte da glaube ich meine Probleme neutral drüber zu schreiben. Ich hab noch keine Kinder, wird noch kommen, aber trotzdem kann ich die Eltern echt gut verstehen und das ist schon echt übel, dass anscheind immer erst irgendwas kommen muss, bevor man der „Staat“ was machen kann 🙁

    Aber die Nachbarschaft scheint ja zusammenzuhalten und ich denke, wenn dort eine gute bzw. starke Nachbarschaftsgemeinschaft herrscht fällt denen auch etwas ein, was sie machen können und was keine Straftat ist, nicht dass sie sich selbst Probleme machen 🙁

    Echt sehr sehr schwer…

  • @Suse
    Es ist sehr oft unverständlich wie diese Rechtsprechung funktioniert. Ein Thema wo Eltern nie drüber nachdenken wollen. Doch wenn ich einem ein Tablett serviere und darauf seine Lieblingspeise verlange ich Enthaltung? Wo ist die Betreung danach? Hat die Wohnung vielleicht die Betreuung ausgesucht um zu beweisen das es geht? Auf Kosten der Sicherheit anderer? Wenn es so ist dann hoffe ich doch das der Helfer oder was weiss ich wie er/sie heisst Kinder hat, denn dann würde ich seine Kinder in einen Raum sperren mit ihm. Es gibt viele Dinge im Leben wo ich mit leben kann, doch sollte es irgendwann mal sein das meine Kinder mit reingezogen werde. Dann interessiert mich dieser Rechtstaat nicht!
    @Kessi
    Ja das komische ist ja, nimmt man sein Handy nur in die Hand um auf die Uhr zu schauen bekommt man eine Strafe. Ach ja ich vergaß damit wird ja auch Geld eingenommen. Doch bei solchen Dingen steht sich der Staat wieder selbst im Weg.
    @Timo
    Schwer finde ich es auch, doch merkt man wie es in einem Hochkocht obwohl man nicht direkt betroffen ist. Ich würde keine Garantie für irgendwas abgeben und auch alle erdenklichen Schritte einleiten um wieder Sicher zu sein.

  • Ich glaube das ist ein Alptraum von allen Eltern , ich habe selber einen Sohn (10), und möchte mir garnicht vorstellen was ich tun würde wenn meinem Sohn so etwas passieren würde. Ich hoffe für die Eltern, aber erst recht für die Kinder, das keinem der da gewesenen Kindern etwas in der Richtung zugestoßen ist und die Nachbarschaft eine Lösung für, wie soll ich das Ausdrücken, “ Das Problem “ finden wird ohne Straffällig zu weden.

  • @Sven
    Ich hoffe auch immer das es nur ein Traum bleibt und das wünsche ich auch allen Eltern. Doch das große Problem ist doch man wird selber Straffällig um eine „Straffälligkeit“ zu verhindern bzw. aufzudecken. Es kann doch alles nicht wahr sein. Es streuben sich mir noch immer alle Nackenhaare und Unverständnis breitet sich bei mir aus. Ob nur die Nachbarschaft was machen kann? Warten wir es ab.

  • Hm schwerer Stoff,

    zuerst möchte ich mein Mitgefühl ausdrücken Thomas. Das ist zweifelsohne eine Situation, die nicht beim grossziehen Deiner
    Kinder erwartet hast.

    Ganz allgemein. Aufgrund der Situation besorgt zu sein ist angebracht. Nicht abzuschätzen wie schwer die pychischen Schäden
    für betroffene Kinder sein können. Das ich so mancher entsetzt berührt fühlt ist auch ok.

    ABER Ja wir leben in einem Rechtsstaat und sind gewohnt, daß Papi Staat für uns sorgt und uns täglich pempert. Sich in dieser
    Situation nur auf unser Rechtssystem zu stüzen wird die eventuell zu erwartende Aktion nicht verhindern.

    Hier ist haben wir einen typischen Fall für ZIVILCOURAGE.
    Das beste ist. In der Nachbarschaft ist das Problem bekannt. Nun kann man sich zusammenfinden und besprechen welche
    Möglichkeiten die unmittelbaren und näheren Anwoner und Mitbürger sehen um einer Tragödie aus dem Weg zu gehen.
    Das Kann von einem gewissen Maß von Aufmerksamkeint und Überwachung bis hin dazu führen Kinder nur noch zu „Freunden“
    zu eskortiren und dort eine angemessene „Überwachung“ der Kinder sicherzustellen. Das sind alles Tätigkeiten die wir als Bürger
    selbst erledigen können. Dazu ist Pappi Staat nicht verpflichtet.

    Ferner je mehr eine Ausgrenzung der entprechend unter Verdacht stehenden Person aus ihrem sozialen Umfeld oder die umgebende
    Gesellschaft zum tragen kommt um so höher ist die Chance das krankhafte verhalten wieder zu einer Tragödie ausartet. Das einfachste
    ist es Seine Kinder zu Überwachen und den Herren in Ruhe zu lassen. Wer engagiert ist, kann auch versuchen Ihn im sozialen
    Umfeld zu integrieren und den Heilungsprozess zu unterstützen. Dafür ist es jedoch notwendig mal von seinen oft kleinkarieten
    und starren Ansichten Abstand zu nehmen. In diesem Fall trifft letzteres zum Glück nicht zu.

    Wenn alles nix hilft sehe ich mich gezwungen einem Meiner Lieblingsautoren und Redakteuren eines Kanadischen Internetradios
    zu zitiren „A perfect day: Have a nice beakfest, get to work, get layed, shoot yourself a pedofile and giggle aboute it wen u got to sleep.“

    Gruss ein ebenso besorgeter Leser

  • Immer wieder schlimm solche Dinge lesen zu müssen und wenn es dann noch in unmittelbarer Nöhe passiert ist, dann kann man sich schon seine Gedanken machen!

  • Hallo und vielen Dank für deine Stellungsnahme. Es ist mit Sicherheit schwerer Stoff und eine gewisse Zivilcourage ist nötig. Ich bin mir sicher das sich niemand und nicht nur Eltern so etwas nur vorstellen wollen. Eine Besorgins ist bei allen Eltern da, egal was dort ist. Es fängt schon beim klettern auf den Baum an und hört eigentlich nie auf.
    Damit kein direkter Bezug besteht habe ich den Kommentar von dir geringfügig editiert.
    Gruß
    Thomas

  • @ urshak

    wie soll ich das jetzt verstehen ? ?

    zitat ; Wer engagiert ist, kann auch versuchen Ihn im sozialen
    Umfeld zu integrieren und den Heilungsprozess zu unterstützen. Dafür ist es jedoch notwendig mal von seinen oft kleinkarieten
    und starren Ansichten Abstand zu nehmen.

    Zitat Ende
    Glaubst du Ernsthaft man könne hier von einer Heilung Sprechen als wenn es eine Grippe wäre ? ? Nichts für ungut aber ich glaube nicht das man diese Neigung Heilen kann ( wie die Zahl der Wiederholungstäter die nach Jahren aus der Therapie kommen beweisen sollte ) sondern eher das diese Leute in Verwahrung gehören und das auf Lebenszeit ( sorry nur meine Meinung ) . Ich Räume ja ein das diese Leute Krank im Kopf sind, aber Heilung, nein Heilung da bin ich mir sicher eine Heilung dafür gibt es nicht.

  • ich glaube auch nicht, das man das „heilen“ kann, ein alkoholiker ist ja auch sein leben lang alkoholiker, auch wenn er terapie macht (trocken) ist. wenn er nur einmal wieder zum alkohol greift, ist er rückfällig. denke das kann man hier auch so sagen!

    ich hoffe es entwickelt sich alles noch zum guten, ich hoffe sehr !!!

  • @Elke
    Ich glaube das du mit deiner VErmutung richtig liegst und solche Dinge und Verhaltensweisen nicht heilbar sind.
    Wir drücken alle die Daumen, das es sich zum Guten löst.

  • He, die Pozilei kann nichts tun, weil noch nichts passiert ist? Was ist auf einmal mit dem ganzen Geschrei los, welches immer nach einem „Kinderverbrechen“ ertönt? Ist das schon wieder vergessen?

  • Hallo,
    wenn ich das hier so lese, macht mich das schon ziemlich wütend aber im Grunde fühle ich mich hilflos bzw. alleingelassen vom „Staat“. Soweit ich weiss, werden in den USA Triebtäter öffentlich gemacht für die Nachbarschaft. Ich denke bei diesem Thema sollte die Gesellschaft mit Null Toleranz vorgehen. Kinder sind unschuldig und hilfsbedürftig. Jeder der ein Kind hat, kann verstehen wie abstoßend solche Mensche in Ihren kranken Trieben sind. Ich wünsche dir viel Kraft und hoffe das sich das „Problem“ lösen läßt.

  • Nach Angaben von Polizeisprecher Wolfgang Lindner habe bei dem Mann eine so genannte Gefährderansprache stattgefunden. Wegen der Vorgeschichte sei ihm deutlich gemacht worden, dass er unter Beobachtung stehe.

    http://www.wz-newsline.de/?redid=643926

    Dies ist bis hierhin alles.
    Wobei man gerne darüber nachdenken darf oder Googeln wo Straftäter Ihre neue Wohnung herbekommen.

  • Update
    „“Eine Rund-um-die-Uhr-Bewachung können unsere Beamten gar nicht stemmen“, räumt der Polizeisprecher ein. Nach Informationen unserer Zeitung wurde der Fischelner wegen des Besitzes von kinderpornografischem Material zu einer Geldstrafe verurteilt.“
    Eine rund um die Uhr Bewachung über Webcam oder Sicherheitsdienst den die Eltern privat angagieren würden ist sogar verboten.
    Dies würde weitere Ermittlungen behindern.
    http://www.rp-online.de/public/article/krefeld/766586/Fischeln-Angst-vor-Sexualstraftaeter.html?utm_source=twitter&utm_medium=twitter&utm_campaign=Krefeld

    Also “Ankündigung einer Straftat” ? Oder weiter warten ?

  • In solchen Fällen greift er wieder, der gute alte Datenschutz. Einfach anschwärzen darf man solche Kerle nämlich nicht! Die Polizei schreitet generell erst ein, wenn das Kind in den Brunnen/ die Hände des Triebtäters gefallen ist! Da kann man seinem Kind nur immer wieder einbleuen, den „netten Nachbarn“ nicht zu besuchen, auch wenn es die Augen verleiert! Ich würde meinem achtjährigen Sohn die Ohren lang ziehen, wenn er jemanden besucht, der offensichtlich pädophil ist! Schlimm genug, dass solche Leute überhaupt wieder in Freiheit leben dürfen!

  • Hm. Alkoholiker alle in den Knast weil sie wahrscheinlich Mörder im Staßenverkehr sind? Computerspieler in den Knast weil sie potentielle Amokläufer sind?

    Gleiche Kategorie nur weniger „emotionales“ Thema.

    Straftäter sind die, die Straftaten begehen. Punkt. Auf Verdacht wird niemand einfach mal für immer eingesperrt. Wir sind schließlich nicht der IRAN oder Russland.

    Sorry wenn ich mich damit unpopulät mache.

    Gruß
    Weltreiselust

  • @all
    Ich danke allen für die weiterführenden Links und Meinungen. Die Tatsache, das hier diverse „Krankheiten“ bzw. „Abhängigkeiten“ der Sucht mit einer persönlichen Konfrontation zu mischen bringt nichts. Ich selber habe viel Zeit mit dem Artikel verbracht und das nicht mit dem Schreiben, sondern mit Gesprächen. Die Gespräche mit meinen Kindern war und ist mir Wichtig, da ein Verständnis dafür aufbauen muss und soll.
    Nicht jeder und alles ist vergleichbar und über einen Kamm zu scheeren, doch Tatsache ist sobald man selber betroffen ist beginnt eine Reaktion, die einem eine Mauer in den Weg stellt die unüberwindbar ist.
    Folgend sind auch Hilfe, die einem nicht geboten werden kann aus verschiedenen Gründen, ein Verlust der Sicherheit und des Verständnis. Die helfende Hand wird entzogen und man fühlt sich nicht nur allein gelassen, sondern ist es auch. Ich habe einige Seiten im Internet durchforstet und es sind juristische Seiten, die mehr wie 100 Kommentare fühlen mit Paragraph Diskussionen. Wie soll man als Betroffener denn da durchsteigen und dabei noch ein gutes Gefühl haben?
    Für mich ein Fakt ist, das ich niemanden Wünsche das etwas vergleichbares passiert und auch dieser Artikel und die Kommentare dazu helfen, sich wenn auch ungern mit diesem Thema zu befassen. Es kann sehr schnell kommen, das es zur Realität wird und dann ist die Reizüberflutung nicht zu bewältigen.

  • Auch ich bin Vater und wenn ich mir vorstelle meine Kleine würde in solch einer potenziellen Gefahr schweben, ich weiß nicht was ich tun würde.
    Das Gefühl einer gewissen Machtlosigkeit macht sich unweigerlich breit. Sicher muß man etwas tun und das die Nachbarschaft darüber Bescheid weiß ist schon einmal gut. Auch die sogenannte Gefährdenansprache ist eine weitere sinnvolle Maßnahme.
    Was man natürlich nie genau wissen kann ist, bringt es was, zu was ist dieser Mensch wirklich fähig?
    Ich hoffe bei Euch bleibt alles friedlich und es wird nicht zu weiteren Straftaten kommen. Viel Glück und ein gutes Händchen für Eure weitere Vorgehensweise.

  • Ich schätze das Du Dich an so einem Thema wagst. Ich habe Deinen Artikel mit Betroffenheit gelesen.

    Viele Worte bekomme ich nicht zu „Papier“. Ich bin selbst Vater von 3 Kindern, meine jüngste wird Ende des Jahres 7. Ich vermute das nur selbst Erlebtes verarbeitet werden kann. Ich meine damit, nur wer selbts direkt damit konfrontiert wird kann beurteilen und Gefühle Preis geben. Wut habe ich genauso, Gedanken die man nicht haben möchte gehen einem durch den Kopf. Den 100 prozentigen Schutz wird es nicht geben, auch wenn wir alle bekannten „Straftäter“ einsperren. Selbst dann nicht.

    Möge nichts Schlimmeres passieren und diese Situation im Guten bleiben.

  • @Dapema
    Ich danke dir für deine Worte. Schluss ist noch lange nicht, denn die Gedanken werden immer um einen sein. Ich bin in großer Zuversicht, das sich dort alles zum Besten einstellt.
    Gefühle und Besorgnis sind nicht immer einfach zu beschreiben, doch ungesprochene Dinge sind meist noch schlimmer.

    Ich danke dir

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