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Blog sterben vs. Zunahme der Marketing Blogs

17/06/2009 um 00:40 Uhr | Blog, Internet | Thomas

Hallo zusammen, es sind viele Meinungen zum Bloggen und dessen Beständigkeit unterwegs. Ich bin auf diesen Artikel gekommen durch Meldungen, die mich ein wenig an dem Boom des Bloggen zweifeln lassen. Hier wird das Sterben der Blogs sowie ein Boom der Marketing Blogs und die Zunahme des Interesse an Blogs angesprochen. Da auch ich schon einige Zeit im Internet unterwegs bin, kann ich mich noch an die ersten Versuche mit Modem erinnern. Wie hat die Zeit sich doch geändert ein Blog war ein Zukunftstraum und jetzt? Von wo sind wir gestartet und wo geht es jetzt hin ?

Schreibmaschine

Der Anfang

Die Geschichte des Internets wie wir es kennen ist eigentlich noch sehr jung. Doch in den knapp zwanzig Jahren seines Bestehens hat es schon eine beachtliche und rasante Entwicklung hinter sich. Dabei hat es das ursprüngliche Ziel, Forschern die Möglichkeit zu geben, wissenschaftliche Arbeiten schnell und einfach auszutauschen, längst hinter sich gelassen. Schnell wurden vielfältige andere Möglichkeiten zur Nutzung des World-Wide-Web gefunden, von denen die ursprünglichen Macher noch nicht einmal zu träumen gewagt hatten. Und so verwundert es nicht, dass auch zahlreiche Anbieter aus dem Bereich Shopping und Beauty im weltweiten Netz vertreten sind.

In den Anfangszeiten der privaten Nutzung des Internets bestand dieses nur aus statischen HTML-Seiten, die sehr funktional, aber alles andere als schön waren. Trotzdem begeisterte diese damals neue Technik schon zahlreiche Benutzer und eröffnete ganz neue Werbemärkte, auch für Anbieter aus dem Shopping und Beauty-Segment. Bald fanden erste dynamische und sogar interaktive Elemente wie Besuchercounter oder Gästebücher Einzug auf die noch einfach gestrickten Webseiten und versuchten, sich so von der Masse abzuheben. Doch die technische Implementierung war aufwändig und die zu erwerbende Domain nebst passendem Speicherplatz horrend teuer.

Dies änderte sich im Laufe der Jahre. Die Preise für die technische Bereitstellung wurden immer günstiger und neue HTML-Standards und Techniken wie CSS ermöglichten eine viel bessere Darstellung von Inhalten als zu Anfangszeiten. Verfahren wie AJAX und JavaScript sind aktuell dabei, die Welt des Internets abermals zu revolutionieren und Anbieter im Beauty-Bereich mischen ordentlich mit. Hier werden auch die Internet-Browser immer wichtiger, da es in erster Linie um die Performance moderner Web-Anwendungen geht, die in unterschiedlichen Browser-Produkten stark schwankt. Selbst Google™, längst nicht nur mehr durch seine Suchmaschine bekannt, ist inzwischen in den heiß umkämpften Browsermarkt eingestiegen.

Ein nicht mehr ganz neues Phänomen ist der Blog, der aber erst in den letzten Jahren so richtig populär wurde. Weblogs, wie Blogs eigentlich heißen, waren ursprünglich als digitale Tagebücher konzipiert. Inzwischen werden aber alle möglichen Inhalte in Blogs wiedergegeben, auch von Bloggern im Shopping Bereich. Eines haben aber alle Blogs gemeinsam: Sie sind chronologisch geordnet und die einzelnen Einträge sind meist in Kategorien sortiert und mit so genannten Tags versehen, die den Inhalt des jeweiligen Eintrags beschreiben soll.

Im Beauty-Bereich sowie bei den meisten anderen Online-Auftritten ist es heute von großer Bedeutung, an welcher Stelle Blogger mit ihren Blogs bei bestimmten Keywords in den Suchergebnissen der großen Suchmaschinenanbieter auftauchen. Deswegen reicht es nicht mehr aus, gute Inhalte zu liefern, sondern gezielt auf eine suchmaschinenoptimierte Gestaltung des Blogs oder der Webseite zu achten. Dazu gehört zum Beispiel das bewusste Setzen von Keywords im Header der Webseite, einem dem Benutzer nicht sichtbaren Bereich mit Metainformationen. Aber auch die Artikel und Texte müssen diese Keywords in einer bestimmten Häufigkeit und Frequenz enthalten, um erfolgreich zu sein.

Da die Suchmaschinenanbieter ihre Suchalgorithmen nicht offen legen muss bei der Optimierung hauptsächlich auf Erfahrungswerte gesetzt werden. So ist es zum Beispiel gängige Praxis, sinnvolle Überschriften zu gestalten, suchmaschinenfreundliche URLs zu verwenden und den Suchmaschinen-Bots so genannten Sitemaps im XML-Format zur Verfügung zu stellen, um eine möglichst gute Platzierung zu erreichen. Doch all das ist keine Garantie auf hohe Nutzerzahlen. Auch die Inhalte müssen stimmen. Deshalb sollten veröffentlichte Artikel in interessantem und leicht zu lesendem Stil verfasst sein und das Interesse des Lesers von Anfang an wecken. Auch diese Blogger-Qualitäten werden nicht nur von den Besuchern honoriert sondern auch von den Suchmaschinen, die auch solche eher menschliche Qualitätsmerkmale berücksichtigen, soweit sie dazu in der Lage sind.

Gute Platzierungen bei Suchmaschinen und damit hohe Nutzerzahlen führen letztendlich auch zu guter Bezahlung im Bereich Onlinemarketing, der insbesondere im Beauty-Bereich noch recht beliebt zu sein scheint. Beauty-Blogger erreichen ein äußerst interessiertes Zielpublikum aus verschiedenen Altersgruppen und nicht gerade wenige Einnahmen.

Ist denn Bloggen jetzt eigentlich ein Job oder Spaß?
Habt ihr auch einen Shopping Blog neben einem normalen?
Sterben die Blogs oder ist es das Aufleben der Shopping Blogs ?

Dies war mal ein kleiner Streifzug mit mir durch das noch so junge Internet und ich hoffe der Rückblick war in eurem Interesse?

Vielen Dank
vom Thomas der hoffentlich nicht zu den sterbenden Blogs gehört

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46 Kommentare bei “Blog sterben vs. Zunahme der Marketing Blogs

  • Moin Moin, also ich habe schon mehrfach beobachten müssen, wie sich Blogs, die ich gern gelesen habe, immer mehr auf Monetisierung zielen. Es wird immer mehr Werbung reingebracht, immer mehr gezielter Content geschrieben. Leider ist es meist so, dass die Qualität des Contents dabei sehr abnimmt. Mein Blog war und ist weiterhin als privater Blog gedacht. Bis auf ein paar Paidmailbanner auf einer Extraseite (kommt noch) gibts bei mir nichts.

    Ob ich mal einen Extrablog, der auch auf Monetisierung abzielt, eröffne, weiss ich nicht. Denke eher nicht. Da wäre schon eher soein Shoppingblog was für mich. Aber Gedanken habe ich mir da noch nicht gemacht.

    Was mich aber sehr freut, es gibt auch Blogger, die ihre Monetisierung immer mehr abbaun bis ganz rausnehmen. Das finde ich ziemlich klasse und beispielhaft. Leider gibts von dieser Spezies nur sehr wenige.

  • Moin Rio,
    ich habe diesen Blog auch umgebaut wie du sicher gesehen hast. Es gibt dafür verschiedene Gründe und einer davon ist, das ich ihn aufrecht erhalten möchte. Durch den Versuch es in den Content einzubinden hoffe ich natürlich, das meine Stammleser es nicht zu aufdringlich finden. Naja früher hieß es Ich bin Jung und brauch das Geld.
    Doch ich bin Alt und biin mir darüber schon bewusst.

    Ich versuche gerade zu testen welche Auswirkung der Schreibstil auf Stamm und Neu Leser hat. Hast du sicher bemerkt oder ?

    Jedenfalls werde ich mit meinem Blog nicht Reich werden. Aber die Kosten für den Server hoffe ich zu schaffen. Sollte sich mal ein Cooler Shopname finden werde ich es wagen oder auch nicht. Ich freue mich jedenfalls das du noch bei mir liest und kommentierst.

    Gruß
    Thomas

  • Man sollte private Blogs einfach von Blogs, die Einnahmen bringen sollen, trennen. Sonst läuft man wie hier beschrieben der Gefahr auf einen privaten Blog mit Werbung zuzukleistern. Bei meinen Blogs habe ich von Anfang an den Content und Aufbau dahin ausgerichtet Geld damit zu verdienen.

  • Hallo Konstantin,
    wenn man es so trennen kann ist es natürlich Super. Bei mir hat es sich so ergeben und wenn du noch Berufstätig bist, dann ist es schwer sich darauf zu konzentrieren alles Sauber und Richtig zu machen.
    Sobald ich eine gewisse Routine gefunden habe werde ich schauen wie ich es am besten mit 2 Blogs handlen kann.
    Zugepflastert mit Werbung ist mein Blog ja noch nicht doch für mich ist es hier schon das Maximum was erreicht werden soll.
    Wenn überhaupt noch dann Direkt MArketing.
    Gruß
    Thomas

  • Hi,

    ich glaube nicht unbedingt, dass Blogs vom Aussterben bedroht sind. Aber ich denke schon, dass die Zahl derjenigen, die aus Spaß einen Blog anfangen und schnell wieder aufhören, weil sie merken, dass das auch einwenig Arbeit und nicht nur Spaß ist, recht hoch ist.

    Die Gradwanderung zwischen: Was würde ich eigentlich schreiben und was müsste ich schreiben, um Seo-technisch einen Erfolg verbuchen zu können, ist schon manchmal eng. Auf der anderen Seite ist es aber ab und an ganz einfach. Manchmal merke ich, dass ich zwar über die Dinge schreibe, die Beauties interessieren, dass ich aber halt nur den falschen Begriff verwendet habe – hier etwas zu ändern, tut nicht weh und schadet auch dem Content zum Glück net 🙂

    Grüße vom
    Beautyblog

  • Hey Bonny,
    da hast du glaube ich den Punkt getroffen. Wenn ich nachdenke hatte ich auch am Anfang 4 oder 5 Blogs die Beschrieben werden wollten und alls ich eine Woche später schauen wollte waren sie weg. Ich bin eigentlich ein fauler Blogger, ich blogg nicht jeden Tag doch mach ich mir auch an den „Freien“ Tagen gedanken was könnte ich und wie verpacken usw.
    Mal eben einen Blog ist wie mal eben 6 im Lotto.

    Der Versuch mit bestimmten Keys ind den Sumas nach vorn zu kommen ist unser aller Bestreben und auch nicht verwerflich, denn was nutzt uns ein Blog oder Tagebuch wenns unter der Bettdecke liegt und keiner es liest.

    Doch sollten wir den Spaß nicht vegessen denn der hat es meist ausgemacht, das wir überhaupt dazu gekommen sind.

    Thomas

  • Jetzt muss ich meinen Senf auch noch dazu abgeben. Mit meiner noch recht jungen Blogerfahrung kann ich sagen, dass man Private und Shoppingblogs trennen sollten. Das Publikum sprich die Leser sind einfach andere. Ich versuche auf Lilu Dinge anzusprechen die jeden Interesseiren könnten.

  • Danke Thomas immer gerne weider 😉

  • Hallo Andy, eine strickte Trennung ist sicher eine gute Wahl. Blog mit Google™ drauf ist ja noch lange kein Shop. Ein richtiger Shopping Blog bedarf meiner Meinung nach auch sehr viel Pflege und zwar mehr wie ein normaler. Man möchte ja auch was verdienen.
    Ausserdem ist dein Senf hier gewünscht Andy 🙂

    Gruß
    Thomas

  • Ich freue mich jedenfalls das du noch bei mir liest und kommentierst.

    Ich lese immer mit hier, immer vor Ort, auch wenn ich nicht überschwänglich kommentiere 😉

  • Dito Rio, hab auch immer ein auge auf dich 🙂 und deinen Blog. Aber das ist es was uns ausmacht oder?
    Thomas

  • Ich glaube, Blogs werden allmählich von Twitter abgelöst. Twitter aber auch ganz schnell wieder von irgendeinem neuen Dienst, der sich fr mich NOCH nicht abzeichnet.

  • @ Josie: Also das gleube ich nicht. Ich sehe da auch keine Tendenz. Nach wie vor ist Twitter ein Trafficsprungbrett und ich würde nie meinen Blog für soeinen Tüddelkram aufgeben. Und da bin ich nicht alleine.

  • @Josie, ich glaube Twitter wird nicht so mächtig wie Blogs, da das Wort wegscrollt und keine Historie haben.
    @Jepp Rio da bin ich deiner Meinung. Ich schmeiss mein Festnetz auch nicht weg weil ich nen Handy habe

  • Hallo Thomas,
    danke für den Backlink, ich hatte ein Pingpack gesendet, dass offensichtlich nicht angekommen ist. Auch hatte ich Dir Gestern eine Mail gesandt, womöglich ist diese bei Dir im Spanm gelandet?

  • Hallo Felix,
    vielen Dank für deinen Hinweis und Willkommen auf der Blogger World. Deine Mail sowie Pingback ist nicht angekommen. Im Spam liegt sie nicht da ich alles durchlasse und manuell lösche.

    Vielen Dank für deinen Ping und ich würde mich freuen wenn du ihn auch hier manuell einstellst. Da es immer wieder Probleme damit gibt.
    Gruß
    Thomas

  • @Impuls: liegt wohl auch bei dir an dem 0.01-Fehler von WordPress ab 2.7???

  • Hi,
    keine Ahnung?, …ale anderen Pings kommen in der Regel an. Manchmal aber eben auch nicht, wer steckt da schon drin?

    Ich habe an die im Impressum angebene Mailadresse geschrieben und mich schon gewundert, dass ich nicht mal ne Antwort bekommen habe… 😉

  • Hi, ich habe dir jetzt mal eine Mail geschrieben. Komisch da ich jeden Tag ganz viele bekomme. Bis jetzt treten immer mehr Pings auf die nicht ankommen oder ganz Mega spät erst. Wie gesagt pack deinen Link einfach in einen Kommentar mit rein.
    Gruß
    Thomas

  • Hallo Thomas,

    Deine Mail ist bei mir angekommen, meine Antwort umgekehrt offenbar wieder einmal nicht. Nach dreimaligem (fehl)Versuch mag ich es jetzt nicht mehr wiederholen. Kannst Du mir eventuell eine andere Mailadresse zumailen, warum auch immer funktioniert es über die info@… jedenfalls nicht.
    Ich hatte dies auch schon mal, dass mir manche Leute patout keine Mail zusenden konnten, ohne jede Fehlermeldung.

  • …oder ruf mich einfach mal an.

  • Hallo Felix,
    ich werde dir heute Abend auf deine Mail antworten. Sie ist gestern angekommen , doch hatte ich keine Zeit mich ausreichend damit zu beschäftigen.

  • @Josie: Ich kann wirklich nicht verstehen wie man Twitter mit einem Blog vergleichen kann. Wie kann Twitter mit seinem SMS Blog Stil ernsthaft einen qualitativen Ersatz für gut geschriebene und recherchierte Blogartikel bieten? Ohne Inhalte wäre Twitter lange nicht so erfolgreich. Und die Inhalte liegen nunmal nicht bei Twitter sondern auf Blogs und sonstigen Internetseiten.

  • Hallo,

    ich habe neulich eine Statistik getwittert, dass 95% der deutschen Blogs angeblich tot sind. Wie kommt das nur #fragezeichen

    Grüße

    Gretus

  • @Matt da hast du auch wieder recht. Eigentlich verteilt Twitter nur viele Artikel direkt wie ein Feedreader. Nur man hat es auf einen Blick von allen den man folgt.

    @Gretus vielen Dank fürs Tweeten 🙂 95% ist echt heftig. Doch ich glaube nur Zahlen die ich selber geändert habe LOL

  • Das mit den Blogs und der Werbung auf eben diesen geht gerade erst los. Themenrelevante Blogs haben es immer noch einfacher aber Mischblogs wie Unserer werden zunehmend interessanter für „social marketing Kampagnen“. Siehe z.B. Automobil Industrie, denn hinter jedem Leser oder Blogger steckt auch ein Autofahrer. Eventuell gibt es hier demnächst Optionen mit regionalen Blogs Einzusteigen ohne ein Themenblog zu werden.

  • Halo Thom,
    das mit keinem direkten Thema habe ich ja auch. Bin durch den Namen und die Richtung frei in jedem Bereich. Die social marketing Kampagnen sind schon immer interessant geweseen, doch wie du schon bemerkt hast erschliesst sich der Markt gerade. Newsletter Empfänger waren früher schwer zu kreigen, doch auf den Blogs findet man sie zu teilweise hunderten und mehr.
    Ein Artikel bewirkt einen überdurchschnittlichen TKP und einen Verkauf der steuerbar Auftrifft.

  • Hallo Thomas,

    ich finde es vollkommen in Ordnung wenn jemand mit seinen Blogs Geld verdient, nur kommt es mir manchmal so vor als ob die Leute es auf die falsche Weise machen: indem sie ihren Blog mit lästigen Werbebannern und Popups zukleistern. Wenn die Angebote aber relevant sind und der Blog nicht völlig überfrachtet mit Werbung ist, ist mir das Recht. Was zählt ist immer der Content. Und dass Bloggen eben auch eine ganze Menge an Zeit und Energie kostet, das brauch ich hier ja niemandem mehr zu erzählen 🙂 Also warum soll man damit nicht auch was verdienen?

    Und was das Blogsterben angeht, die meisten Blogs die so enden sind ja eh kaum gelesen worden. Einen Blog anzufangen ist so einfach (noch einfacher als mit einer Diät anzufangen). Nur durchzuhalten und konsistent dranzubleiben, das ist dann schon schwieriger.

    Viele Grüße,
    Ramin

  • Also vor allem schreiben wir doch für unsere Leser. Weil wir denken was zu sagen zu haben.
    Wenn man damit irgendwann mal paar Euro verdient, mag das schön sein. Aber wirklch realistisch ist das nicht.

    Deswegen spar ich mit Werbung bis ich am Tag 8000 unique User hab. Davon bin ich ca 7950 User entfernt 🙂

    Grüße
    Weltreiselust

    PS: Eigenwerbung – Hab ein neues Design….

  • @Ramin Erstmal willkommen auf der Blogger World. Deine Ansicht ist glaube ich eine der meist vertretenen in unseren Bereichen. Diese Popup Seiten mit überladenen Werbungen werden sehr oft gemieden und auch nicht noch einmal besucht. Gegen Werbung die auch noch Themenrelevant ist hat wohl kaum jemand etwas einzuwenden. Sollten wir mal einen Vergleich starten was für Umsätze nach dem ersten Jahr des Bloggens herumkommen und dieses ins Verhältnis zu den Stunden setzen wären wir sicher kurz vor der Aufgabe.
    Es ist so einfach anzufangen wie du sagst , doch das Aufgeben ist genau so schnell. Wer nicht dauerhaft auf die Signale seiner Leser achtet und es nur halbherig macht, dem wird der Erfolg sicher ausbleiben.
    @Weltreiselust Naja das ist eine schöne Art Eigenwerbung zu machen. Was dir fehlen nur noch 7950 Unique Visitor? Das verstehe ich nicht , da dein Blog wirklich sehr schön ist und der Umbau sieht toll aus. Ein kleiner Tipp noch von mir, habe ich auch gerade erst geändert, kürze den Content auf der Main sauber nach X Zeichen mit dem More Tag. Sieht dann noch sauberer aus. Ein paar Cent dazu verdienen ist schon drin und wenns auch nur fürs kleine Ego ist 🙂

  • Ich kann der Meinung vom Ramin nicht wirklich zustimmen. Klar bedeutet das Bloggen einen gewissen Aufwand, aber irgendwie macht man dies doch auch aus Überzeugung, durch einen Blog seiner Stimme Gehör zu verleihen. Wenn man dann allerdings meint, das seine Zeit zu kostbar sei um unentgeldlich zu schreiben, dann sollte man sich eher eine gute Strategie überlegen und dann nur aus kommerziellen nutzen heraus Bloggen. Möglichkeiten auf diese weise geld zu verdienen gibt es da wohl genug. Denk man sollte aber au jeden Fall solche „Marketingblogs“ von anderen „Meinungsblog“ in irgendeiner Art differenzieren.
    Gruß submonster

  • Hallo Submonster, einen direkten commerziellen Blog erkennt man doch meist auch sofort. Die Arbeit an einem Blog ist sicher auch ein Ausschalg für den Erfolg, denn erkenne ich nicht was gesucht bzw. gelesen wird habe ich kaum Chancen darauf dauerhafte Leser zu finden. Wenn ich überlege sitze ich an dem Title oft schon sehr lange um mich auch vorher auf das Thema einzustimmen und es vorzubereiten.
    Oft vergessen wir einfach nur den Spaß am schreiben und es sollte eigentlich ein guter Mix bleiben. Sparten oder Meinungsblogs werden immer wieder an einem Thema festgemacht und dort kann es schnell zu desinteresse kommen.
    Alles in allem ist die Art und Weise Werbung in einem Blog einzubinden, das wichtigste. Keine Überladung und trotzdem ein wenig profitieren geht schon.
    Gruß Thomas

  • Hallo miteinander,

    da ich noch recht neu im Bloggerleben stehe und ich mir aus diesem Grund eine Vielzahl von anderen Blogs und deren Aufbau und Inhalt anschaue, muss ich leider feststellen, dass viele Blogs aufgrund Werbebanner, Popups usw einfach nicht mehr lesenswert sind. Dazu gehören auch versteckte Werbeanzeigen im Post-Text. Arrrgh!!!
    Meiner Meinung nach müsste man mal eine Kampagne gegen die „Werbeblogs“ starten.

    Ja, ich finde Bloggen soll Spaß machen. Wichtiger ist aber noch, dass sich der Blogger mit dem Thema über das er schreibt auskennt. Der Leser merkt ganz schnell, wenn nur abgeschrieben wird.

    Ich habe keinen Shoppingblog – will sowas auch gar nicht.

    Ich denke nicht, dass „normale“ Blogs am aussterben sind, vorrausgesetzt der Inhalt ist lesenswert.

    Gruß
    Ronny

  • Hallo Ronny, so neu biste ja nun auch wieder nicht. Ich verstehe deine Einwände gegen Werbung im Blog. Doch verstecket sind die Werbungen selten im Post. Einen eigenen Shop aufzumachen ist meist Schwierig in unserem verdeutschten Land.

    Ich hoffe das die Blogs auch nicht sterben und werde weiter Bloggen 🙂
    Ich danke dir für deinen Eindruck zu der ganzen Sache.
    Thomas

  • Hi Thomas,
    keineswegs gehört dein Blog zu sterbenden Blogs und ich denke, dass es nachwievor weiterhin neue Blogs und Blogger in Deutschland geben wird. Die Frage ist die, wie lange man dann dran bleibt, so als Blogger??

    Das Durchschnittsexistenz-Alter eines Blogs beträgt ca. 2 Jahre. Danach lässt meistens die Leidenschaft nach oder man hat keine Lust mehr zu bloggen oder eben wurde enttäuscht, da man vorher vll. etwas auf den grossen Blogs gelesen hat, was doch nicht zu erreichen ist. (reich werden mit Blogs wäre so ein Thema z.B.)

    WAs treibt einen Blogger auch nach zwei Jahren an, weiterzumachen? DAs ist nämlich der Spass am Internet, am Blogging und an der ganzen Konversation, dem Netzwerk. Wenn man das zu schätzen weiss, würde es wahrscheinlich jedem Blogger leichter fallen, bis zu dem Moment zu bloggen, wo man vll. aufhören muss.

    Das Letztere oft wegen Familie, Beziehung, Job, Kinder und aus welchem Grund auch immer. Solche Gründe gibt es bei jedem Blogger. Hätte ich im Lotto gewonnen, würde ich mich nicht auf einer Insel absetzen und Cocktails schlürfen, nein! Dann hätte ich endlich mehr Zeit für mein Internet+Blog:-)

    Zwecks der Marketing-Blogs: Naja da es überall propagandiert wird, dass man im Internet etwas mehr oder etwas weniger Geld verdienen kann, ist es nun mal so, dass auch die Blogger sich damit befassen. Mir ist das persönlich wurscht, ob jemand mit seinem Blog Geld verdienen will/es bereits tut oder Werbung in seinem Blog hat. Sein Blog bleibt trotzdem in meinem Rss-Reader, weil ich es sicher will. Denn ich komme nicht deswegen auf meinerseits besuchte Blogs, nein, ich will mich informieren und kommunizieren.

    Ich verstehe nicht, warum der „Deutsche“ sich immer über sowas aufregt. Die Gründe kenne ich:-), aber ich möchte nicht über solche Themen diskutieren. Danke für den lesenswerten Blogpost.
    Grüsse..

  • @Alex Hallo und vielen Dank das du deine Ansichten so schön und ausführlich beschrieben hast. Bei mir sind auch viele im Feed da ich Konsument bin und mich freue wenn auch ich mal ein schnäppchen machen kann.
    Die erträumten Verdienste kann man sich von der Hand schreiben sowas ich nach bis zu 2 Jahren nicht möglich. Die Cultblogs sind schon seit Jahren auf dem Markt >5 und auch die Themen sind deswegen relevant. Feedleser von > 10.000 unterstützen einfach alles und wenn diese Blogs schreiben links rum sind da 10.000 der gleichen Meinung.
    Warum wir alles so schwer machen müssen und so kompliziert sehen weiss ich auch aber das ist ein ganz anderes Themea 🙂
    Ich dank dir Alex
    Gruß
    Thomas

  • @Thomas, keine Ursache und das stimmt wohl, dass die Leserschaft der grossen Blogs einfach alles hinnimmt, was dort geboten wird.
    Auch wenn es nur 3 Backlinks mit einer Kurzbeschreibung im Sinne von „Links des Tages“ sind. Es wird alles für gut gefunden:-). Ja, soll mir recht sein und ich hab selbst in der Liga der grossen Blogs nicht viel zu melden. Ich blogge ja erst seit einem Jahr auf der selbstgehosteten Domain und ich denke, dass man irgendwo eigene kleine Ziele über kurz oder lang erreicht.

    Weisst du was wir brauchen: Die Blogoshere braucht neue Blogger und Blogs, welche beständig bleiben und Zeit zum Bloggen haben und einfach jede Aktion unterstützen, sich für das Blogging und die Vernetzung untereinander engagieren. Daran hapert es doch ehrlich gesagt hier und da.

    10.000 Feedleser brauchen Lesestoff und zwar täglich mindestens 1 Artikel, sonst wird da nix. Aber anfangs kannst man mit einem Artikel/Tag kaum was erreichen, sodass es mehr sein müssen. Zumindest das habe ich schon gelernt. Naja, sehen wir mal, wohin uns Twitter inbezug der Blogpromotion bringen kann.
    Grüsse..Alex

  • Hey Alex, ja so viele Leser werden ja auch bedient. Wir müssen da echt unterscheiden ob wir sprich du und ich bloggen oder sich solch große Blogs daran machen. Wenn ich den ganzen Tag Zeit habe zu bloggen und davon leben könnte, wäre es sicher einfacher oder?
    Sollte man den Stamm der Leser dann haben kann man etwas mehr bewegen. Doch auch an deiner Aktion der Twitter Blogparade sieht man das Bewegung in ganz großem Stil machbar ist.

  • Ich denke, dass man durch einen Blog durchaus das eine oder andere Schnäppchen machen kann. Sei dies nun in Form einer Gewinnspielteilnahme, eines Produkttests oder was auch immer.

    Mit Sicherheit gibt es auch viele Blogs, bloß um Geld zu verdienen, was ich auch keinem ankreiden möchte – jeder so wie er meint.

    Grüße!

  • Ich gönne auch jedem seinen Verdienst. Egal ob viel oder wenig. Sein Erfolg wenn er ihn denn hat verlangt nach ein wenig Belohnung. Also wenns nicht übertrieben ist dann einfach probieren.

  • @Thomas,Hi,
    natürlich wäre es einfacher, wenn man vom täglichen Blogging leben könnte. Das stimmt aber auch, dass man mit gelegentlichem Bloggen nicht viel ausmachen kann, wenn man schon eine Power-Leseschaft erzielen will–eine Leserschaft, welche die zahlreichen Inhalte nur noch so verschlingt und auch Bock hat, zu kommentieren.

    Die Aktion Twitter-Blogparade ist bisher für mich persönlich und mein Blog ein Einzelfall, dass es sich soviele für dieses Thema interessiert haben. Aber wenn man es als einen wenn nur kleinen Beweis dafür nehmen könnte, dass man mit globalen und sehr breitflächigen Themen, welche auch in einem Monat aktuell sind, eine Menge Aufmerksamkeit erregen könnte. Dann bewegt sich doch schon ein bisschen was.

    Der Kommentar Nr.42 mit xxxx hier:-) Hat sich da jemand verirrt oder im Blog vertan??
    Grüsse..

  • @Alex Einzelfälle können schnell zur regel werden. Sobald du guten Content nachreichst hast du schon ein stück geschaft. Deine Leserschaft wird sich dann auch von einem schlechten Artikel nicht ärgern lassen.
    Der Traum eines jeden Bloggers ist es doch insgeheim es zu seinem Hauptberuf zu machen. Aber der Spaß wird uns schon nicht ausgehen hoffe ich doch mal 🙂

  • Ich würde sagen, es kann beides sein. Spass und Job, das Bloggen!

  • Ja es kann beides sein doch schöner wäre es wenns eins ist Spass machender Beruf oder ??

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