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E10 der größte Projektfehler in 2011

27/08/2011 at 10:33 | Gesundheit, Umwelt, Natur | Thomas

E10 Kraftstoff Verträglichkeit Das E10 Benzin und dessen Verträglichkeit zieht neue Kreise. Umweltschutz hin und her, ein Projektfehler soll durch uns Autofahrer bezahlt werden. In den Medien wird erneut darüber berichtet, dass das schon teure Benzin noch teurer wird. Wir müssen das nicht gebrauchte E10 jetzt auch noch bezahlen. Eine Unverschämtheit schlecht hin, denn wieder wird die Masse zur Kasse gebeten.

E10 bedeutet eigentlich nur, dass 10% mehr Ethanol zugeführt wurde und damit spielt der  Biosprit im Klimaschutz eine Rolle. Doch was nutzt eine Rolle wenn durch einen Fehler der Projektleitung dieser nicht genutzt wird bzw. genutzt werden kann? Grundlegend wird von den Tankstellenbesitzern eine Mindestabnahme gefordert und sobald diese unterschritten wird mit Strafen belegt.

Welcher Projektleiter hat denn dieses verfasst? Besser gesagt warum hat er dieses bestimmt? Na um seinen Fehler auszubügeln. Ein Tankstellenbesitzer kann das Tankverhalten seiner Kunden doch nicht beeinflussen oder? Soll er sie mit Waffengewalt dazu zwingen den überflüssigen E10 Sprit zu verkaufen?

Nein er ist gezwungen Strafe zu zahlen, was er auch schon macht. Doch woher soll er das Geld für eine Strafe denn herholen? Natürlich über eine Umlage auf die Masse der Kunden. Der Fehler liegt meines Erachtens aber nicht bei den Konzernen, sondern einzig und allein bei den Projektverantwortlichen. Hier wurde eine der wichtigsten Regeln nicht beachtet und das ist die Betrachtung der Umwelt.

Umwelt in einem Projekt hat nichts mit Klima oder Wetter zu tun, sondern steht für Einflüsse außerhalb des Projektteams / Bereich der nicht direkt beeinflusst werden kann. Ich dachte es gibt zu Stuttgart 21, welches auch durch nicht Betrachtung der Projekt Umwelt, zum Quotenbrecher und Geldvernichter wurde, keine Steigerung mehr.

Doch E10 gehört für mich dazu und hier werden wir direkt mit Aufschlägen zur Kasse gebeten. Werden die Projektverantwortlichen denn auch zur Kasse gebeten? Nein sie bekommen sicher ein nicht gerade kleines Honorar für ihr nicht können oder? Warum wird nicht einfach zu dem Fehler gestanden und es auf Eis gelegt bevor eine Eskalation entsteht?

Auch einfach zu beantworten, denn wir müssen ja zahlen und können uns nicht weigern. Wir brauchen Sprit um zur Arbeit zu fahren unsere Güter zu transportieren etc. etc. Ach ja wir verdienen auch Geld damit, bezahlen unsere Steuern von denen wieder solche Projekte ins Leben gerufen werden um dann noch einmal zu bezahlen.

Fazit für mich ist: Sollte es so weiter gehen wird die Umwelt und das sind „WIR“ genau wie bei Stuttgart 21 solange streiten bis endlich mal die richtigen Köpfe rollen. Wir sind Menschen und Fehler können passieren, doch nicht auf Kosten anderer um jeden Preis.

So jetzt habe ich mir mal Luft gemacht, denn das war Bitter nötig. Wie steht ihr zu dem Thema? Nehmt ihr es hin oder ist es euch möglich etwas dagegen zu tun? Was sollte eurer Meinung nach gemacht werden um allen gerecht zu werden?

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8 Kommentare bei “E10 der größte Projektfehler in 2011

  • Ich frag mich eh was mit uns Deutschen los ist. Warum wird E10 in anderen Ländern gut angenommen nur bei uns wieder mal nicht? Dieses ganze Protest Gehabe geht mir mächtig auf den Senkel, wo führt das alles noch hin? Protest ist ja schön und gut, nur leider haben doch viele nicht einmal genaue Gründe warum sie überhaupt gegen dieses oder jenes protestieren. Mitläufer?

  • Hey Markus,
    in Deutschland wird sowas immer hoch kommen und Wellen schlagen. Es gibt kein Projekt was nicht irgendwie gegen die Wand gefahren wird. Immer herrscht Druck und dadurch unzufriedenheit.
    Allein das E10 Thema , Stugartt 21, Toll Collect sind Themen die uns alle angehen und da wird meiner Meinung nach versagt.

    In anderen Staaten wird z.B. das Auto aber auch nicht so hoch Eingestuft wie in Deutschland. Es ist und bleibt hier ein Prstige Objekt in allen Klassen.

    Mitläufer sind mit Sicherheit auch dabei, die einfach nur warten das jemand den Mund aufmacht. Ob es alles was bringt ist fraglich, doch alles kann man auch nicht durchgehen lassen oder?

  • Klar kann man nicht alles durchgehen lassen, aber wie lang wird zum Beispiel Stuttgart 21 geplant? Wo waren den die meisten der jetzgen Gegner vor 10 Jahren? Der Oberwitz daran ist doch dann noch das sie jedes Haar in der Suppe suchen um wieder zu schmollen, nichts anderes machen manche Gegner doch. Fordern Einsichten, werden ihnen zugesagt, bekommen die nicht, aber anstatt sich bei Geisler zu melden wie ausgemacht war, warten sie ab um hinterher wieder zu sagen (wir haben nicht…) Das ist doch lächerlich. Was hat den der ganze Protest inzwischen Geld gekostet? Das interessiert aber niemand, das ist Doppelmoral in meinen Augen. Irgendwann muss auch mal gut sein, finde ich.

    Anderes Beispiel. Atomaustieg. Erst wollen alle das die AKWs am besten gestern noch abgeschaltet werden und jetzt; was machen die gleichen Leute jetzt? Sie schimpfen gegen Windparks und Co. Leute wacht mal auf.

  • Da bin ich bei dir. Es ist nicht der richtige Weg damit umzugehen und zu Handeln. Bei den AKW’s sehe ich es 100% wie du, denn mehr bezahlen wollen sie nicht. Frieren auch nicht und Strom will ich auch haben.
    Zum Schluss steht der Satz “Wozu Atomkraft bei mir kommt der Strom aus der Steckdose” ;-)

    Letztendlich kümmern sich die Leute effektive zu spät darum, das liegt aber auch daran, dass wir meist nichts mehr machen können bzw. Entscheidungen ändern.
    Wir merken es erst wenn wir mitten drin stehen. Ist wie mit dem Frosch im heissen Wasser.
    Wirfst du den frosch ins Heisse Wasser springt er raus, kochst du ihn langsam mit wird er daran zu Grunde gehen.

    Es sollten sich, wie du es auch sagst, mal Leute gedanken um das unnötige Geld machen was dadurch rausgeworfen wird. Das bezahlen nämlich auch WIR also die Masse
    der Steuerzahler. Geld weg und doch keine Änderung erreicht ist sicher auch nicht das Ziel.

  • Das hat ja auch etwas mit der Informationspolitik der Mineralölgesellschaften zu tun. Die können gerne erzählen das E10 bei fast allen PKW älteren Baujahres keine Schäden verursacht, eine Garantie dafür geben sie aber nicht.

    Und jetzt müssen wir bedenken das es da draussen auch Menschen gibt die auf einen PKW angewiesen sind und sich, aus welchen Gründen auch immer, keinen neueren Gebrauchten leisten können. Die werden dann dafür das sie eben vorsichtig sind jetzt nochmnal mehr zur Kasse gebeten … supa gemacht :-(

  • Dieser E10 Kraftstoff hatte einfach einen schlechten Start. Die Medien haben E10 in der Luft zerrissen und die Bürger total verunsichert. Ich tanke auch noch nicht E10, da ich bei meiner alten Möhre nicht 100% sicher bin ob E10 für mich nicht doch eine Fehlentscheidung ist.
    Evtl. sollte ich es aber mal probieren.

  • Es geht immer nur um das Geld der kleinen. Mit dem Diesel und den KFZ Steuern haben sie es damals auch schon so gemacht. Erst alles anbieten und dann abkassieren. Wenn du Geld hast stört es dich nicht, wenn du keins hast wirst du daadurch nie Geld haben.

  • Hallo Michael,
    der schlechte Start lag nicht nur an den Medien, sondern daran das es durchgeboxt wurde ohne Rücksicht.
    Wenn du Unsicher bist sind es noch Millionen anderer. Wie soll sowas jemals ein Erfolg werden, der sich rechnet und nicht nur bezahlen lässt.
    Probieren kannst du es ja doch wenn es nicht passt musst auch du wieder zahlen, niemand anders ist veramtwortlich dafür.

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